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Memory ist eine Lerntherapie, die seit vielen Jahren erfolgreich praktiziert und durch Psychologen/innen, Sozial-, Sonder- und Heilpädagogen ständig weiterentwickelt wird.
Das Grundkonzept beruht im Wesentlichen auf den Forschungen und praktischen Erfahrungen des Psychologen Dr. Reuven Feuerstein.
Feuersteins Methodik zur Förderung  geistiger Fähigkeiten geht bei Intelligenz nicht von einer statischen Struktur aus, sondern von einem offenen, dynamischen System. Intelligenz ist die Summe der Anlagen und Möglichkeiten, die der Mensch mit auf die Welt bringt – und keinesfalls das, was heute mit Intelligenztests getestet wird. Um diese angeborene Intelligenz nutzbar zu machen, muss die kognitive Struktur unter Einbeziehung der emotionalen Fähigkeiten als “Werkzeug” vorhanden sein.
D.h., ist der “Werkzeugkasten nicht oder nur unzureichend gefüllt, treten bei Schulkindern Lernschwierigkeiten jeglicher Art auf. Mit anderen Worten ist gemeint, dass Lernschwierigkeiten auf kognitive Defizite zurückzuführen sind und das bedeutet, dass die kognitiven Grundfertigkeiten Voraussetzungen  jeglichen Lernens sind.
Kognitive Defizite sind z.B.:
Die Unfähigkeit zum Vergleichen zwischen verschiedenen Objekten und Ereignissen,
Schwierigkeiten bei der räumlichen Orientierung,
die Unfähigkeit zu planvollem Vorgehen und
die Unfähigkeit, Ursache und Wirkung miteinander zu verbinden.
Diese Defizite werden durch die Memory-Diagnostik aufgedeckt und in der Förderung systematisch bearbeitet, um eine allgemeine Verbesserung der Lernfähigkeit zu erreichen.
Dabei geht es nicht um das “Was lerne ich?”,                vielmehr liegt das Augenmerk auf dem “Wie lerne ich?”
Jede Förderstunde ist gleichsam eine fortlaufende Diagnostik, die Erreichtes sichtbar macht und weitere Potenziale freisetzt.
Während des ganzen Unterrichts verfolgen wir:
das Lerntraining, das Bewusstwerden und die (Weiter-) Entwicklung grundlegender Denk-und Lernprozesse,
die Vermittlung von Arbeitstechniken und Entwicklung der Lernmotivation,
die Stärkung des Selbstbewusstseins, die Entwicklung der Identität, die Förderung sozialer Kompetenz,
des weiteren die Unterstützung von Eltern und die Zusammenarbeit mit den Lehrern.
Weitere Elemente der Lerntherapie sind Generalisieren, Transferieren und Vertiefen der erworbenen Fähigkeiten. Dadurch unterscheidet sich Memory sehr stark von herkömmlicher Nachhilfe.
Die Erfahrung zeigt, dass man Lernen lernen, unterstützen und optimieren kann.


memory erftstadt


https://memory-literatur.de/ jens mengeler


https://docplayer.org/33316474-Institut-fuer-prozessorientierte-lerntherapie-und-diagnostik.html